Calper Hafen Puerto Blanco: Betreiber rausgeschmissen – Hafen geschlossen

Das Land Valencia will mit Sofortmassnahmen im Rahmen von ca. 600.000 Euro die Schutzmauer des Ende Februar für unsicher erklärten und offiziell geräumten Sporthafens „Puerto Blanco“ reparieren. Die Schutzmauer ist an vielen Stellen defekt und selbst minimale Sicherheitsbedingungen des Hafens seinen nicht mehr gewährleistet, so ein Sprecher des Landes Valencia.

Nachdem im Jahr 2008 die Generalitat Valenciana der Betreibergesellschaft VAPF, die den Hafen seit 1983 verwaltet hatte, die Konzession entzogen hatte, wurde diese der Immobilienfirma „Acintur Bahía“ übertragen. Diese Konzession lief im Jahr 2011 aus.

Gegen den Räumungsbescheid des Landes von Anfang 2012 legte die Immobilienfirma „Acintur Bahía“ Einspruch ein. Im Juni 2015 stellte das Land Valencia der Betreiberfirma dann ein 8-Tage-Ultimatum zur Räumung, der diese auch nicht nachkam.

Am 25. Februar 2016 dann wurde die Räumung zwangsweise vollzogen und alle Räumlichkeiten versiegelt.

Bootseignern mit Liegeplatz im Hafen wurde von der Guardia Civil bei der Zwangsschließung mitgeteilt, sie sollten ihre Boote entfernen, da der Hafen ab sofort offiziell geschlossen sei.

Die Liegeplatzbesitzer haben inzwischen eine Vereinigung gegründet, um von der früheren Konzessionsfirma „Acintur Bahía“ Schadensersatz zu fordern, denn viele Anlieger hatten bereits die Gebühren für das ganze Jahr 2016 bezahlt.

Wie es mit dem Hafen weitergeht, steht aktuell in den Sternen.

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